Die 20-Gramm-Kugel

Wie aus einer Idee eine Formel wird

Es begann mit einer Frage:
Wie viel Energie steckt eigentlich in einem einzigen, schwingenden Körper?
Die Antwort kam in Form einer Zahl – 20 Gramm.


🧮 Die erste Rechnung

Wir stellten uns ein einfaches Pendel vor:
Eine 20g-Kugel, die über einen 3/4-Kreis schwingt, aus 0,5 m Höhe. Die potenzielle Energie berechnet sich nach der Formel:

  • m = 0,02 kg
  • g=9,81 m/s²
  • h = 0,5 m

E = 0,02 × 9,81 × 0,5 = 0,0981 Joule


💡 Und was heißt das?

Eine einzige kleine Kugel liefert also unter 0,1 Joule.
Um eine Kilowattstunde (1 kWh) zu erzeugen, bräuchte man:

0,0981 J pro Schwingung
3.600.000 J (1 kWh) geteilt durch 0,0981 J ergibt:
≈ 36.682.135 Pendelschwingungen

Das klingt erstmal ernüchternd – ist aber ein Schlüssel:
👉 Nicht die einzelne Kugel ist entscheidend – sondern das System.


🔁 Der nächste Gedanke

Was wäre, wenn …

  • viele solcher Pendel parallel laufen?
  • sie synchronisiert schwingen?
  • sie sich gegenseitig antreiben und die Energie im System gehalten wird?

Was wäre, wenn wir Energie nicht verbrauchen, sondern lenken, speichern, verstärken?


🔭 Ausblick

Dieser Beitrag war der erste Schritt in die Welt der physikalischen Realität.
Im nächsten zeigen wir:
Wie sich Massen, Bewegung und Schwerkraft in einem geschlossenen Kreis vereinen lassen – und wie daraus ein Generator der Zukunft entsteht.

Nächster Beitrag: „Der geschlossene Masse-Energie-Kreis“

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