Wenn Masse zur Energie wird
Die Vision beginnt klein – mit einer Kugel.
Doch sie endet nicht an der Werkbank.
Sie führt uns tief in den Fels,
in eine Kammer, die still pulsiert –
wie das Herz der Erde.
🧮 Wie viel Energie liefert ein Pendel?
Beispielrechnung:
- Masse: 50 kg
- Fallhöhe: 1 m
- Gravitationskonstante: 9,81 m/s²
Energie (E):
E = m × g × h = 50 × 9,81 × 1 = 490,5 Joule
Mit zwei synchronisierten Flügelarmen:
- ~1000 Joule pro Schwingung
- 30 Schwingungen pro Minute ⇒ 1.800 pro Stunde
- → 1.000 J × 1.800 = 1.800.000 J = 1,8 MJ/h
- → entspricht etwa 0,5 kWh pro Stunde
➡️ Reicht für eine kleine Wohnung oder ein Tiny House.
🏭 Was, wenn wir das skalieren?
⚙️ Bergkraftwerk – Beispiel:
- 20 Module gleichzeitig aktiv
- Jedes Modul:
- Masse: 1.000 kg
- Fallhöhe: 2 m
Energie (E):
E = m × g × h = 1.000 × 9,81 × 2 = 19.620 Joule
- 60 Schwingungen/Minute ⇒ 1.177.200 J/min
- 20 Module ⇒ 23.544.000 J/min = 392,4 kW
➡️ So ein Werk könnte eine Kleinstadt versorgen.
Ohne Lärm. Ohne fossile Brennstoffe.
🌍 Wie groß müsste ein System sein, um die Welt zu versorgen?
🔌 Weltenergiebedarf (Stand 2024):
- ca. 180.000 TWh pro Jahr
- Das sind rund 20,5 Terawatt dauerhaft (kontinuierlich)
🔩 Theoretisches Szenario:
- Ein Gravitationskraftwerk im Berg:
- Kammerfläche: 1 km²
- Tiefe: 1 km
- 10.000 Einheiten à 10 Tonnen
- Leistung pro Einheit: 100 kW
- Gesamtleistung: 1 GW pro Kammer
- Erforderliche Kammern weltweit: ~20.500
➡️ In Relation zur heutigen Windkraft (~340.000 Windräder) ist das absolut machbar.
Und viel platzsparender, dauerhafter und lautlos.
📌 Fazit:

Wir sprechen nicht über Fantasie.
Sondern über eine neue Kategorie der Energiegewinnung:
- Mechanisch.
- Kontinuierlich.
- Aus der Gravitation selbst.
Ein Kreislauf, der sich selbst erhält –
und der Menschheit ein neues Fundament bietet.
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📍 „Vom Modell zur Karte – Wo könnten Bergkraftwerke entstehen?“

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